Sechselaeuten
Gestern fand das traditionelle Zürcher Frühlingsfest Sechseläuten statt. Der Böögg brannte dieses Jahr besonders lang: Nach dem Volksmund bedeutet dies einen sehr durchzogenen Sommer.
Punkt sechs Uhr wurde der zwölf Meter hohe Holzstoss angezündet. Oben thronte der mit Holzwolle und Knallkörpern gefüllte Böögg.
26 Minuten hat der Böögg am Zürcher Frühlingsfest Sechseläuten den Flammen getrotzt, dann explodierte das Haupt des Wintersymbols. Nach dem Volksmund bedeutet dieser späte Tod des Bööggs einen schlechten Sommer.
Zu Fuss, auf blumengeschmückten Wagen oder auf Pferden zogen die Zünfter am Montagnachmittag in bunten historischen Kostümen, Trachten oder Uniformen zum Sechseläutenplatz.






