«Granddaddy Apple« Walt Mossberg schreibt nach zweiwoechigen Tests im Wall Street Journal: »Unser Urteil ist, dass das iPhone insgesamt - trotz einiger Makel und fehlender Features - ein schoener und epochemachender Handheld-Computer ist.
Vor allem seine Software setzt Maßstaebe fuer die Smart Phone-Industrie, und sein cleveres Touch-Interface - das ohne Stift und fast ohne Knoepfe auskommt - funktioniert gut, obwohl auch fuer ganz normale Funktionen manchmal zusaetzliche Schritte notwendig sind.« Mossberg zeigt sich u.a. beeindruckt von der langen Akkulaufzeit und hatte sich nach fuenf Tagen an das Touch-Keyboard ebenso gut gewoehnt wie an das des Palm Treo, den er seit Jahren verwendet. Einige weitere Erkenntnisse: T-Mobile SIM-Karten werden nicht unterstuetzt, es gibt kein Copy & Past fuer Texte, die WiFi-Moeglichkeiten ersetzen keine schnelle Netzanbindung (EDGE ist langsam, so Mossberg), Adobe Flash wird nicht unterstuetzt, die Kamera zeichnet kein Video auf, Songs koennen nicht als Klingelton benutzt werden.
Positiv fiel Mosberg und Katherine Boehret das Touchpad selbst auf: es sei »effektiv, praktisch und macht Spass«. Das iPhone hat die hoechste Bildschirmaufloesung aller von Mossberg getesteten Smartphones, der Webbrowser sei ebenfalls der beste aller bisher getesteten. Die Sprachqualitaet sei »gut, aber nicht berauschend«. Das iPhone sei duenn, wirke aber solide, so Mossberg. Microsoft Exchange wird unterstuetzt.
Apple hat bereits angekuendigt, dass im Laufe der Zeit weitere Features durch kostenlose Updates ergaenzt und so die eine oder andere der von Mossberg bemaengelten Luecken gefuellt werden.
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